Normandie
Diese Region ist nach der Ansiedlung von Wikingern im 10 Jh. benannt („Nordmänner“). Die östlichen Ausläufer reichen bis ins Pariser Becken, der Westteil hat zum Teil noch Anteil an Gebirgsausläufern der Bretagne. Landwirtschaftlich wird die Region vor allem für die Viehzucht (Molkereiprodukte: wie Camembert) und den Obstanbau (Apfel-Cidre) genutzt. Die bedeutendsten Hafenstädte sind Le Havre und Rouen.
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Frankreich
Geografie: Frankreich, das die Form eines Sechsecks hat, grenzt im Norden an Belgien und Luxemburg, im Osten an die BRD, die Schweiz und Italien und im Süden an Monaco, Spanien und Andorra. Der Montblanc in den französischen Alpen ist mit 4810 m der höchste Gipfel Europas. Die Loire (1012 km) ist der längste Fluss und einer der wichtigsten Seewege des Landes.
Geschichte: Das ursprünglich keltisch besiedelte Land wurde durch die römische und fränkische Eroberung geprägt. Seit dem Mittelalter zählte Frankreich zu den führenden Staaten Europas, dessen Macht vor allem auf der zentralistischen Politik der Könige beruhte. Politisch und kulturell konnte Frankreich mehrmals die Hegemonie in Europa erlangen, am ausgeprägtesten im späten Mittelalter, unter der Herrschaft des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. und Napoleon I. sowie nach dem Ersten Weltkrieg. Nicht weniger bedeutend waren die vielfältigen kulturellen und geistigen Einflüsse Frankreichs auf Europa.
Bevölkerung und Politik: Die Bevölkerungsdichte ist mit 60 Mio. Einwohnern nicht besonders groß. 73 % der Einwohner leben in Städten, obwohl das Land nur wenige Großstädte besitzt. Den größten Anteil an der ausländischen Wohnbevölkerung stellen Portugiesen, Algerier und Spanier. Ca. 90 % der Franzosen sind Katholiken.
Der französische Staatspräsident wird auf sieben Jahre direkt vom Volk gewählt. Für die Bestimmung und Leitung der Politik ist die Regierung zuständig, die sich aus dem Premierminister, Ministern und Staatssekretären zusammensetzt. Frankreich ist zentralistisch geprägt und in 22 Verwaltungsregionen mit 96 Départements gegliedert.
Klima und Vegetation: Frankreich verfügt über ein sehr mildes Klima. Während es im Süden entlang der Westküste weite Nadelwälder gibt, herrschen im Norden Eichenwälder und Heide vor. Im Mittelmeerraum wächst eine Hartlaubvegetation.
Die französische Küche:
Die Franzosen legen viel Wert auf das Mittag- bzw. Abendessen. Die „Cuisine Paysanne“, die man vorwiegend in ländlichen Lokalen findet, besteht aus herzhaften, aber einfachen Gerichten. Die „Cuisine Bourgeoise“ weist viele klassische französische Spezialitäten auf, wie den Coq au vin“ (Huhn in Weinsauce). Ausgefallene Zutaten wie Trüffel oder Cognac sowie delikate Saucen charakterisieren die im 19. Jh. entstandene „Haute Cuisine“, die überwiegend in Luxusrestaurants angeboten wird. Seit den 60er Jahren entwickelte sich die „Nouvelle Cuisine“, die sich durch raffinierte Zubereitung und Anrichtung auszeichnet.
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