Frankreich - Bretagne

Bretagne


Bretagne

Das Gebiet ist ein beliebtes Reiseziel mit der Hauptstadt Rennes. Es bildet eine Art Halbinsel, die im Norden vom Ärmelkanal, im Westen und Süden vom Atlantischen Ozean umgeben ist. Bekanntester Hafen ist Brest, bekannteste Sehenswürdigkeit die Kirche Mont-Saint-Michel. Die Region ist von kleineren Gebirgsketten durchzogen und vielerorts von Wald- und Heideflächen bedeckt. Das intensiv bewirtschaftete Grünlandgebiet ist ein wichtiger Lieferant von Käseprodukten, Geflügel und Gemüse. Die Nordküste der Bretagne ist stark zerklüftet und bildet zum Teil bizarre Felslandschaften. Die Südküste ist weniger steil und durch größere Buchten stärker gegliedert. Milde Winter und mäßig warme Sommer zeichnen das Klima aus, Ferienwohnungen in der Bretagne sind deshalb eine ideale Übernachtungsmöglichkeit. Informationen zu Ferienunterkünften in der Bretagne.
Brest: Die nordbretonische Hafenstadt erhielt 1593 die Stadtrechte. Sie ist berühmt für ihre Reede; das weit verzweigte Hafenbecken ist nur durch den knapp 2 km breiten „Goulet de Brest“ zugänglich. Nach großen Zerstörungen im zweiten Weltkrieg wurde Brest modern wiederaufgebaut. Der Pont Mobil de Recouvrance über die Mündung des Flusses Penfeld ist die größte Hebebrücke Europas.
Mont-Saint-Michel: Die Kirchenburg erhebt sich 78 m auf dem hohen Felsen im Wattenmeer nahe Saint-Malo. Das Gesamtbild ist beeindruckend, vom Festland erweckt es den Eindruck einer Gralsburg, die über Feldern aufsteigt. Begonnen wurde mit dem Bau der klösterlichen Anlage im 8. Jh. Die heutige Gestalt der Abtei mit der 150 m aufragenden Turmspitze der Michaelskirche entstand vom 13. bis 16. Jh.


Frankreich


Frankreich

Geografie: Frankreich, das die Form eines Sechsecks hat, grenzt im Norden an Belgien und Luxemburg, im Osten an die BRD, die Schweiz und Italien und im Süden an Monaco, Spanien und Andorra. Der Montblanc in den französischen Alpen ist mit 4810 m der höchste Gipfel Europas. Die Loire (1012 km) ist der längste Fluss und einer der wichtigsten Seewege des Landes.
Geschichte: Das ursprünglich keltisch besiedelte Land wurde durch die römische und fränkische Eroberung geprägt. Seit dem Mittelalter zählte Frankreich zu den führenden Staaten Europas, dessen Macht vor allem auf der zentralistischen Politik der Könige beruhte. Politisch und kulturell konnte Frankreich mehrmals die Hegemonie in Europa erlangen, am ausgeprägtesten im späten Mittelalter, unter der Herrschaft des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. und Napoleon I. sowie nach dem Ersten Weltkrieg. Nicht weniger bedeutend waren die vielfältigen kulturellen und geistigen Einflüsse Frankreichs auf Europa.
Bevölkerung und Politik: Die Bevölkerungsdichte ist mit 60 Mio. Einwohnern nicht besonders groß. 73 % der Einwohner leben in Städten, obwohl das Land nur wenige Großstädte besitzt. Den größten Anteil an der ausländischen Wohnbevölkerung stellen Portugiesen, Algerier und Spanier. Ca. 90 % der Franzosen sind Katholiken.
Der französische Staatspräsident wird auf sieben Jahre direkt vom Volk gewählt. Für die Bestimmung und Leitung der Politik ist die Regierung zuständig, die sich aus dem Premierminister, Ministern und Staatssekretären zusammensetzt. Frankreich ist zentralistisch geprägt und in 22 Verwaltungsregionen mit 96 Départements gegliedert.
Klima und Vegetation: Frankreich verfügt über ein sehr mildes Klima. Während es im Süden entlang der Westküste weite Nadelwälder gibt, herrschen im Norden Eichenwälder und Heide vor. Im Mittelmeerraum wächst eine Hartlaubvegetation.
Die französische Küche:
Die Franzosen legen viel Wert auf das Mittag- bzw. Abendessen. Die „Cuisine Paysanne“, die man vorwiegend in ländlichen Lokalen findet, besteht aus herzhaften, aber einfachen Gerichten. Die „Cuisine Bourgeoise“ weist viele klassische französische Spezialitäten auf, wie den Coq au vin“ (Huhn in Weinsauce). Ausgefallene Zutaten wie Trüffel oder Cognac sowie delikate Saucen charakterisieren die im 19. Jh. entstandene „Haute Cuisine“, die überwiegend in Luxusrestaurants angeboten wird. Seit den 60er Jahren entwickelte sich die „Nouvelle Cuisine“, die sich durch raffinierte Zubereitung und Anrichtung auszeichnet.

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